Was sind Drogen?
Allgemein versteht man unter Drogen Stoffe mit einem hohen Abhängigkeits- und Miß­brauchspotential, d.h. auch, das man Drogen bewusst konsumiert um einen bewusstseinsverändernden Zustand herbeizuführen.



Das Sprichwort "probieren geht über studieren" gilt hier nicht! Es sei denn man will probieren, wie es ist für Drogen auf den Strich zu gehen, weil man anders das Geld nicht mehr auftreiben kann ... ein schrecklicher Teufelskreis, der einen immer tiefer reisst, bis es meist mit 25 jahren schon fast vorbei ist, weil Nieren, Lunge, Herz und Leber nicht mehr mitmachen ... also passt auf euch auf und LaSsT DiE FiNgEr VoN DrOgen ... KEINE MACHT DEN DROGEN!!

Was ist Sucht?
Suchtdefinition Sucht kommt nicht vom Wortstamm suchen, sondern von siech (siechen= krank). Im Mittelalter bis hin zum 18. Jahrhundert kannten man daher auch Begriffe wie Wasseersucht, Schwindsucht etc. Sucht ist ein schleichender Prozess, ein Dahinsiechen. Niemand wird plötzlich süchtig, vielmehr entwickelt sich Abhängigkeit nach und nach. Meist fängt es harmlos an, werden die positiven Wirkungen einer Droge genutzt, und für viele bleibt es harmlos. Bei manchen entsteht Gewohnheit und Missbrauch, bei einigen Sucht und Abhängigkeit.

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Alkohol/Alkopops (legal)
Beispiele: Bier, Wein, Vodka, Smirnoff etc.
Einschränkungen: In Deutschland erst ab 16 Jahren(aus destilieranlage; hefegährung) oder ab 18 Jahren erlaubt.
Gewinnung: entsteht durch Gärung bzw. Destillation verschiedener Grundstoffe, u.a. Getreide, Früchte, Zuckerrohr
Konsum: In Form von alkoholischen Gedtränken mit unterschiedlichem Alkoholgehalt
Wirkung: betäubend auf das zentrale Nervensystem, macht erst fröhlich und kontaktfreudig, später lassen Reaktionen, logisches Denken, Wahrnehmung und Körperbeherrschung nach, Müdigkeit, Verlust der Kontroll- und Steuerungsfähigkeit, Sprechprobleme, Störung des Gedächtnisses (Filmriss) und Orentierung, "Kater" (=Kopfschmerzen) am nächsten Tag(!)
Risiknen: vermindert körperliche und geitige Lestungsfähigkeit; Depressionen und Ängste, Lustlosigkeit; Nervenentzündungen; Schwere Schäden an Leber, Herz, Bauchspeicheldrüse; vorzeitiges Altern; Intelligenzverlust bis zur Demenz(=Schwachsinn) durch Zerstörung von Gehinzellen
Abhängigkeit:langsam, aber stark psychisch und köperlich




Nikotin (legal)

Einschränkungen: in Deutschland ab 18 Jahren erlaubt
Gewinnung: aus Blättern der Tabakpflanze; rund 3.800 Schadstoffe im Tabakrauch
Konsum: Rauchen, Schnupfen oder Kaue
Wirkung: regt zentrale Nervensystem an; wirkt auf das vegetative Nervensystem beunruhigend; steigert kurzfristig Konzentration; dämpft Hungergefühl und Angst; Verengt Blutgefäße (Herzinfakt, Schlaganfall, Raucherbein)
Risiken: Übelkeit, Schweißausbrücke, Schwächegefühl, Herzklopfen; verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit; Schädigung des Herzkreislaufsystems und der Atmungsorgane
Abhängigkeit: psychisch, evt. körperlich; kann ohne Behandlung überwunden werden




Cannabis (illegal)

Beispiele: Haschisch und Marihuana Gewinnung: aus der indischen Hanfpflanze: Haschisch stellt man aus dem Harz her, Marihuana (THC=0,1) aus zerkleinerten, getrockneten Blüten
Konsum: rauchen in Pfeife, Joint oder Sticks vermischt mit Tabak; seltener als Zugabe zu Getränken und Speisen
Wirkung:
- positiv: Entspannung, Heiterkeit, bessere Kommunikationsfähigkeit, innere Ausgeglichenheit, bessere Wahrnehmung
- negativ: Angst, Panik, Orientierungslosigkeit, Kurzzeitgedächtnis, Lustlosigkeit, Konzentrationsschwäche, Sprachprobleme
Risiken: erhöhte Unfallgefahr, aber geringer als nach Alkohol
Abhänigkeit: langsam entwickelnde psychisch

Wirkungsdauer: ca. 2-8 Stunden
Nachweis im Urin:
~ bei einmaligem Konsum: ca. 7-10 Tage,
~ bei bei hufigeren Konsum: bis zu 8 Wochen nach der letzten Einnahme
Nachweis im Blut:
~ bei gelegentlichem Konsum: ca. 6 Stunden, Abbauprodukte jedoch 2-3 Tage
~ bei heufigerem Konsum: ca. 3 Wochen
Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge noch nach vielen Monaten


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"Mode-Drogen" oder "Jugenddroge" Ecstasy alias XTC, E, MDMA (illegal)

Gewinnung: werden chemisch hergestellt (Formel: 3,4 Methylen-Dioxyl-Methyl-Amphetamin)
Konsum: wird geschluckt in Form bunter Pillen, Tabletten, Kapseln
Wirkung: anregend auf Nerven- und Herzkreislaufsystem, sinnestäuschend und bewusstseinsverändernd; Gefühl von Offenheit, Verliebheit und Wärme; Erhöht Blutdruck, Körpertemperatur und Puls
Risiken: Tod durch Herz-Kreislaufversagen, Überhitzung; Übelkeit, Koordinationsschwierigkeiten
Abhängigkeit: psychische und je nach Wirkstoff auch körperlich

Wirkungsdauer: ca. 3-8 Stunden
Nachweis im Urin: ca. 1-4 Tage
Nachweis im Blut: ca. 1-4 Tag
Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge noch nach vielen Monaten




Halluzinogene (illegal)

Beispiele: LSD, DOM oder STP
Gewinnung: wird chemisch hergestellt; LSD aus den weiblichen Samen des Mutterkorns
Konsum: in Flüssigkeit gelöst, auf Tabletten, Zucker oder Löschpapier getropft und als "Trip" geschluckt
Wirkung: MDAM ist der Wirkstoff von XTC; von Euphorie bis Angs oder Panik, intensivere Wahrnehmung, Halluzinationen, Glücksgefühl
Risiken: höhere Risikobereitschaft, Selbstmordgefahr; Abwendung von der realen Welt, Psychosen 
Wirkungsdauer: ca. 6-12 Std., manchmal jedoch auch länger
Nachweis im Urin: ca. 5 Tage
Nachweis im Blut: kürzer als im Urin, jedoch nicht genau bestimmbar
Nachweis in den Haaren: Vermutlich je nach Haarlänge noch nach vielen Monaten
Abhängigkeit: starke psychische



Kokain/Crack alias Koks, coke, charly, Schnee (illegal)

Gewinnung: weißes Pulver aus den Blättern des Kokastrauches
Konsum: Kokain wird geschnupft und gesprizt; Crack wird geraucht
Wirkung: - euphorisches Hochgefühl (Überaktiv, Allmachtsgefühl, Sinnestäuschung) - tiefdepressive Nachphase (Verfolgungswahn, Lustlosigkeit)
Risiken: Herz-Kreislaufüberlastung, Atemlähmung, Herzschwäche mit Todesfolgen; Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Schädigung der Nasenscheidewand; Depressionen, Halluzinationen, Psychosen, Verwahrlosung
Abhängigkeit: schnell einsetzende starke psychisch und körperlich 

Wirkungsdauer: ca. 1-3 Std.
Nachweis im Urin: ca. 2-4 Tage
Nachweis im Blut: ca. 1 Tag
Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge noch nach vielen Monaten




Opiate (illegal)

Beispiele: Heroin, Morphium
Gewinnung: aus Milchsaft, der aus der unreifen Schlafmohnkapsel gewonnen wird
Konsum: wird in die Venen gespritzt, geschnupft oder inhaliert
Wirkung: stark euphorisierend, angst -und schmerzlindernd, Hochgefühl(Kick, Flash, High), wohlige Dösigkeitbetäubend (nodding), Verblassen aller Probleme
Risiken: Bewusstlosigkeit, Athemlähmung, Herzschwäche, Leberschäden, Magen- und Darmstörungen, Infektion durch nichtsterile Spritzen, bei Überdosis Tod ("Goldener Schuss")
Abhhänigkeit: sehr schnell und extrem stark pychisch und körperlich




Lösungsmittel (legal)

Beispiele: Klebstoff, Verdünner, Farben, Lacke, Benzin u.ä.
Gewinnung: etwa chemischen Lösungsmittel aus Industrie-, Bastel- und Haushaltsbereich; sind nicht als Droge hergestellt werden aber als solche verwendet.
Konsum: giftige Dämpfe werden inhaliert ("sniffing" oder "Schnüffeln")
Wirkung: Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, dann Rausch mit gesteigerter Sinneswahrnehmung und Hochstimmung
Risiken: Verbrennung und Verätzung der Atemwege, spastische Lämung, Organschäden, Verblödung; bis zum Tod durch Atemlähmung
Abhängig: psychisch; meist von Kindern durchgeführt




Medikamente (legal)

Beispiele: Schlaf -und Beruhigungsmittel, Aufputschmittel(Amphetamine), Schmerzmittel(Morphin), Migränemittel, Abführmittel, alkoholhaltige Stärkungsmittel, codein -oder coffeinhaltige Hustenmittel, Schnupfensprays sowie Appetitzügler werden häufig falsch angewandt
Einschränkungen: abhängig von ärztlichem Rezept
Gewinnung: aus künstlichen oder natürlichen Stoffen
Konsum: meist in Form von Pillen, Taletten oder Kapseln geschluckt; als Flüssigkeit geschluckt oder gespritzt
Wirkung: beruhigend, enspannend oder aufputschend, kurzfristig leistungssteigernd; schmerzlindernd
Risiken: Vergiftung bei Überdosierung; Herz-Kreislaufzusammenbruch
Folgen:
-bei dämpfenden Mitteln: ähnlich wie Alkohol; bei Analgetika: dauerhafte Nierenschäden möglich
-bei aufputschenden Mitteln: tiefe Depressionnen bei abklingen der Wirkung, Psychosen, Schlaflosigkeit, Unruhe usw.
Abhängigkeit: psychisch und körperlich je nach Medikament sogar bei niedriger Dosierung.




Coffein (legal)

Beispiele: Kaffe, coffeinhaltige Partygetränke
Gewinnung: aus der Kaffebohne
Konsum: Getränke, z.B. regelmäßiges trinken von Kaffe
Wirkung: aufputschend, belebend
Risiken: eine fortgeschrittene Gewöhnung äußert sich z.B. in Kopfschmerzen beim ausbleiben der gewohnten Coffeinmenge
Abhängig: leicht psychisch und körperlich



Die Auswegslosigkeit die sie spüren, die Sinnlosigkeit des Alltags mit dem sie nicht klarkommen, die Unfähigkeit zu weinen, weil schon zuviele Tränen vor langer Zeit vergossen worden sind, das Gefühl so viele Schmerzen erlitten zu haben, dass man regelrecht gefühllos geworden ist, kann manchmal dazu führen, dass man sich selber verletzt, um zu spüren, dass man noch am Leben ist. Der Schmerz des Augenblicks Macht einem das eigene ICH bewusst und ruft Erinnerungen herbei an Gefühle, die man längst verschüttet glaubte.
(c) by Freyja Thorulfsdottir


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